Security Management
Security Standards gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle. Manche
Standards sind eher globaler Natur (z.B. ISO 27001), manche sind stark
auf IT Security ausgerichtet (z.B. BSI Grundschutzkataloge), manche sind
nur für bestimmte Branchen (MARisk für Banken und Versicherungen) oder
gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen (PCI-DSS für Verarbeitung,
Speicherung von Transport von Kreditkarten-Daten).
Das Thema "Security Management" wird stark von den vorgegeben Security Standards geprägt, die man umsetzen möchte (oder muss). Hinzu kommen noch diverse rechtliche Anforderungen, die im Rahmen eines systematischen Compliance Managements erkannt und umgesetzt werden müssen.
Dies macht den Aufbau eines soliden, gut durchdachten Security
Managements nötig, um eine schlanke aber effiziente
Sicherheitsorganisation aufzubauen, die auch einfach zu erweitern ist.
Risiko-Management
Integraler Bestandteil jedes Security Managements ist das
Information Security Risk Management (IS-RM). Der Erfolg bei der
Implementierung eines IS-RM hängt von der Integration in die
alltäglichen Prozesse sowie von der Intergration in ein etwaiges
bestehendes Business Risk Management ab.
Ebenfalls sehr wichtig ist die Auswahl einer geeigneten
Risiko-Analyse-Methode für die eigenen Anforderungen. Nicht immer ist
die Standardformel "Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit * Schadensausmaß" das passende Mittel der Wahl. Hier kann der Standard ISO 27005 einen guten ersten Überblick geben.
Eine Sonderform der Risiko-Analyse im Bereich der Software-Entwicklung ist
das sogenannte "Threat Modelling". Dies ist geeignet, um
Risiko-Analysen in einen bestehenden Software Development Lifecycle
(SDL) einzubetten. Threat Modelling unterstützt die systematische
Analyse einer Software-Applikation auf Schwachstellen und ermöglicht
bereits in der Entwicklungsphase, Sicherheitsprobleme zu erkennen und
abzustellen.
Integriertes Management System
Leider sieht man in der Praxis viel zu oft den Ansatz, dass für jede (ISO)-Zertifizierung und für jeden Standard ein eigenes Management-System im Sinne diverser Insel-Lösungen aufgebaut wird. Verschiedene Abteilungen arbeiten jeweils an "ihren" Systemen und erzeugen dabei unnötigen Overhead. Ein praxistaugliches Management-System wird dagegen so aufgesetzt, dass die verschiedenen Anforderungen in ein einziges Management-System integriert werden.
Viele Firmen machen Ihre ersten Erfahrungen mit
Management-Systemen nicht bei Sicherheits-Themen, sondern mit den
"üblichen Verdächtigen": ISO 9001 Qualitätsmanagement, ISO 14001
Umweltmanagememnt oder ISO 20000 Service Management. Als Grundlage für
ein integriertes Management-System kann hier ISO 9001 dienen, in das
sich alle anderen Standards einbetten lassen.
Startet man dagegen direkt mit Sicherheits-Standards, dann eignet
sich ISO 27001 hervorragend als Basis für ein Information Security
Management System (ISMS). Der Standard ist so aufgebaut, dass man
andere Sicherheitsanforderungen problemlos integrieren kann. Sollte man
später die oben genannten Nicht-Sicherheitsstandards umsetzen wollen,
dann hat man sich nichts verbaut, da ISO 27001 auf den Prinzipien von
ISO 9001 aufbaut.
Gerne wird bei einem Information Security Management System das
Thema "Datenschutz" vergessen bzw. separat implementiert. Damit vergibt
man die Möglichkeit, die zentralen Steuerungsmechanismen eines ISMS
auch für den Datenschutz zu nutzen. Hier sollte von Anfang an eine
Integration angestrebt werden.
Dienstleistungen
- Begleitung vom Readiness Assessment bis zur Zertifizierungsreife für ein Informations-Sicherheits-Management-System (ISMS) nach ISO 27001
- Beratung und Umsetzung für folgende Standards
- ISO 27001, ISO 27002, ISO 27005
- BSI Standards 100-1, 100-2 und 100-3
- PCI-DSS
- MARisk
- Integration der verschiedenen Sicherheitsstandards und der gesetzlichen Vorgaben (z.B. Datenschutz) in einem ISMS
- Integration verschiedener Standards in einem zentralen Management
System
- Aufbau eines Audit Management Systems
- Einführung und Umsetzung eines Risko-Management-Konzepts auf
Basis von ISO 27005 bzw. ISO 31000
- Einführung und Umsetzung eines Compliance Management
Konzepts
- Erarbeitung von Sicherheitskonzepten und Prozessen
- Aufbau eines Security Dashboards mit geeigneten Sicherheits-Metriken und KPIs
- Interim-Management: Temporäre Übernahme von Sicherheitsaufgaben
in Linien-Positionen (Information Security Manager, CISO, Security
Manager ...)
Für weiterführende aktuelle Informationen zum Thema "Security Management" werfen Sie doch einfach mal einen Blick in meinen Blog.


